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Versicherungspflicht in Herzgruppen

 

Die Rahmenvereinbarung verpflichtet im Punkt 17.2 alle Träger der Rehabilitationssport-

gruppen zum Abschluss einer pauschalen Unfallversicherung für die Teilnehmer am Übungsbetrieb, sofern nicht bereits eine Sportversicherung besteht.

Im Ernstfall kann das Fehlen einer Unfallversicherung zur Rückforderung der durch den Kostenträger bezahlten Vergütungen führen. 

  • Die Sportversicherung bietet eine Versicherung für Nichtmitglieder an ( Präventions-Kurse, Schnupperangebote, Sportfeste usw.)
  • Achtung:  Dieser Versicherungsschutz gilt nicht für Nichtmitglieder in Rehabilitationssportgruppen!
  • Auf Antrag beim Versicherungsbüro des Landessportbundes können diese Gruppen eine Unfallversichrung für 52, - € pro Jahr und Gruppe abschließen.
  • Träger von Rehabilitationssport,die nicht Mitglied im Landessportbund sind,können aber  den Service der ARAG – Sportversicherung nutzen und Verträge zur Vereinshaftpflicht ( 192, - € pro Jahr, bis 150 Personen) und zur Unfallversicherung abschließen.
  • für Trägervereine unseres Landesverbandes, die nicht durch die Sportversicherung des Landessportbundes abgedeckt sind, besteht eine Haftpflicht für Rehabilitationssport durch unseren Landesverband (Anfragen bitte bei der Geschäftsstelle)

Weitere Informationen zu den Bedingungen und zum Leistungsumfang erhalten sie             bei:                   Versicherungsbüro

                        beim Landessportbund Sachsen e.V.

                        Goyastraße 2 d, 04105 Leipzig

                        Telefon ( 0341) 216 31 33 oder Fax (0341) 980 93 50

                        Ansprechpartner: Herr Oha


Nicht im Sport organisierte Träger von Herzgruppen können sich auch wenden an:


www.fairsicherungsläden.de

Fairsicherungsbüro Cornelia Trentzsch

An der Pikardie 2

01277 Dresden

0351-2512379

info@fairsicherung-dresden.de

Viele andere Versicherungsunternehmen sind leider nicht bereit, für kranke Menschen in

Rehabilitationssportgruppen eine Versicherung anzubieten.

 

Zuzahlung der Krankenkassen

Patienten, die in ein DMP für koronare Herzkrankheit eingeschrieben sind, können auch nach Ablauf der Regeldauer des Rehabilitationssports von ihrer Krankenkasse profitieren.

So beteiligt sich die BARMER Ersatzkasse z.B. an den Kosten für die Teilnahme an einer Herz-Nachfolgegruppe bei Vorlage einer Abrechnung durch den Leistungserbringer.

Mitglieder der DAK berichten von der problemlosen Genehmigung einer Nachfolgeverordnung auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung.

Nachfragen lohnt sich also, da ein einheitliches Handeln der Krankenkassen nicht zu erwarten ist.

 

 

Mitgliedschaft / Zuzahlung in Herzgruppen


Aus aktuellem Anlass weisen wir noch einmal Nachdrücklich auf das Verbot von Zuzahlungen und die Freiwilligkeit einer Mitgliedschaft im Verein hin.

Verstöße haben den Verlust der Anerkennung des Trägers als Leistungserbringer für Rehabilitationssport zur Folge und verlieren damit die Möglichkeit zur Abrechnung mit den Krankenkassen.

Die verordnete Teilnahme am Rehabilitationssport ist eine Sachleistung, die von den Kostenträgern gewähr wird. Als solche ist die durch die Rahmenvereinbarung definierte Leistung frei von Zuzahlungen oder Kostenbeteiligungen der Herzgruppenteilnehmer jeglicher Art zu erbringen.

Mit den aktuell geltenden Vergütungssätzen gelten die Kosten gegenüber den Leistungserbringern als vollständig abgegolten.

Das bedeutet, dass die verordnete Teilnahme weder von einer Mitgliedschaft im Trägerverein, noch von anderen Zuzahlungen abhängig gemacht werden darf.

Solche Zahlungen sind lediglich für vom Verein außerhalb der vergüteten Übungsveranstaltungen angebotene Leistungen zulässig, die Entscheidung darüber, ob diese in Anspruch genommen werden möchten, obliegt jedoch den Teilnehmern selbst.

Die Krankenkassen unterstützen jedoch ausdrücklich eine freiwillige Mitgliedschaft in

unseren Vereinen, nicht zuletzt, um durch Heranführung zum lebenslangen Sporttreiben die angestrebte Nachhaltigkeit zu sichern.

Um späteren Auseinandersetzungen mit einzelnen Teilnehmern vorzubeugen empfehlen

viele Landesverbände inzwischen die Anfertigung von Beratungsprotokollen.

Das Muster eines solchen Protokolls finden sie unter www.lvs-pr.de /Qualitätsmanagement/ Dokumentationen.

Wichtige Hinweise zur Abrechnung mit den Kostenträgern:

1. Sie als Leistungserbringer rechnen direkt mit dem Rehabilitationsträger (Kostenträger) ab.

- Sammelrechnung bezogen auf den Kostenträger und den einzelnen Teilnehmer viertel- oder halbjährlich mit folgenden Unterlagen:

  • Anschreiben mit Institutionskennzeichen, Kontoangaben und Gesamtsumme für alle Teilnehmer einer Kasse (Musterbrief unter Formulare/Anträge)
  • gültige Verordnung von jedem Teilnehmer (bei der Erstabrechnung das Original, bei jeder weiteren Abrechnung als Kopie) ACHTUNG! Fertigen Sie sich genügend Kopien.
  • Anwesenheitsliste (unter Formulare/Anträge) (Auf dieser Liste nur die Termine und Unterschriften der tatsächlichen Teilnahme, keine Begründungen für Ausfälle, Krankheiten usw.)

2. Abrechnung über beauftragte Dritte (maschinelle Abrechnungsverfahren nach § 302 SGB V, z. B. Opta data)

 

3. Wir empfehlen unseren Herzgruppen dringend die Abrechnung über die Landesorganisation Hamburg HerzInForm. Kontakt: Herr Engelhardt Tel. 040/22802364, E-Mail: info@herzinform.de

 

Wichtige Anschriften zur Abrechnung des Rehabilitationssports

AOK Plus

Geschäftsbereich Leistungen

Fachbereich Reha/Vorsorge 1

Team Reha/Vorsorge Chemnitz 2

Bahnhofstraße 6

08340 Schwarzenberg



Deutsche Angestellten Krankenkasse

Vertragsbereich Sachsen

Postfach 120644

01007 Dresden


IKK Sachsen

DDG Rechnungsprüfstelle der IKK Sachsen

Postfach

45120 Essen


Barmer Ersatzkasse

DDG Rechnungsprüfstelle der Barmer

Postfach

45120 Essen


Kaufmännische Krankenkasse

c/o Medent-Rechnungsprüfstelle

Dr.Winterling-Straße 22

94234 Viechtach


Knappschaft

Verwaltungsstelle Saarbrücken

KV Abrechnung

Talstraße 15

66119Saarbrücken


Techniker Krankenkasse

Abrechnungszentrum 1

Postfach 130665

47106 Duisburg

LVS PR | gs@lvs-pr.de