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Die persönliche Anwesenheit des Herzgruppenarztes und des Übungsleiters während der gesamten Übungszeit ist die wichtigste personelle Voraussetzung zur Durchführung der Bewegungstherapie in Herzgruppen.

Als gemeinsam handelndes Team zeichnen sie verantwortlich für die inhaltlich und organisatorisch richtige Durchführung des Rehabilitationssports auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung und weiterer verbindlicher Rechtsvorschriften, wobei keiner die spezifischen Aufgaben des Anderen wahrnehmen kann.

Der Herzgruppenarzt

1.Qualifizierung:

- jeder approbierte Arzt mit anwendungsbereiten Kenntnissen in der Ersten Hilfe, der HLW und in der Anwendung des Defibrillators

- Pflicht zur laufenden Fortbildung in allen für die Arbeit in ambulanten Herzgruppen relevanten Fragen

 

2.Aufgaben:

- Feststellung der Eignung für den Rehabilitationssport und Zuordnung in die richtige Gruppe auf der Grundlage der aktuellen Belastungsdaten und Diagnosen

- Konsultation und Zusammenarbeit mit dem verordnenden Arzt hinsichtlich der erforderlichen Belastungsdaten, bei neuen Auffälligkeiten und erforderlichen Kontrolluntersuchungen

- Tagesanamnese zu Beginn der Übungsstunde ( Befragung, RR, Puls )

- Überwachung der Inhalte und der Belastungsgestaltung der Übungsstunde, Beratung des Übungsleiters

- Kontrolle und Sicherung der Einsatzbereitschaft der Notfallausrüstung

- Dokumentationspflicht nach § 11 der Berufsordnung für deutsche Ärzte

  • Verordnungsunterlagen ( Vordruck 56)

  • Notfallkoffer-Protokoll und Notfallkofferkontrolle (Herzgruppeninformation)

  • Zwischenfallprotokoll

  • Abzeichnung des Stundenprotokolls

  • Ärztliche Aufklärungspflicht ( Eingriffs-, Risiko-oder Selbstbestimmungsaufklärung, „informed consent“, auch durch verordnenden Arzt möglich)

- Mitwirkung bei Informationen, Seminaren, Vorträgen hinsichtlich der Lebensstiländerung

- Prüfung, Beratung und Abstimmung mit dem Patienten und dem verordnenden Arzt hinsichtlich einer möglichen Folgeverordnung bei Ablauf der Regelleistung oder Delegierung in eine Nachfolgegruppe ( Befund für Nachfolgegruppe)

 

3.Haftpflicht:

Für die betreuenden Herzgruppenärzte ist die Haftpflicht nicht über die Sportversicherung abgedeckt.

Bei einer eigenen Berufshaftpflichtversicherung muss man nur dem Versicherer die Tätigkeit in der Herzgruppe anzeigen. Über die Mitgliedschaft in der DGPR ist die Haftpflicht über eine günstige Gruppenversicherung möglich.

 

Der Übungsleiter

1.Qualifizierung

- gültige Lizenz für Sport in Herzgruppen auf der Grundlage des bundeseinheitlichen Curriculums

- Ausbildung als Ersthelfer und in der HWL, bei Einsatz eines AED Nachweis der Ausbildung

- Pflicht zur laufenden Fortbildung

 

2.Aufgaben

- Planung und Durchführung des Bewegungsprogramms unter Beachtung der individuellen Belastbarkeit des einzelnen Teilnehmers, nach Abstimmung mit dem Gruppenarzt und unter Beachtung der Eigenverantwortung und Sorgfaltspflicht

- didaktisch-methodische Aufbereitung der Übungsinhalte unter Beachtung medizinischer, pädagogischpsychologischer und sportmethodischer Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten

- Mitwirkung an ergänzenden Inhalten und Rahmenprogrammen hinsichtlich der Lebensstiländerung

- Enge Zusammenarbeit und Absprachen mit dem Gruppenarzt und dem Träger der Gruppe

- Aktive Teilnahme am Qualitätsmanagement und Dokumentationspflicht

  • Verordnungsunterlagen ( Muster 56)

  • Gruppenliste

  • Abzeichnung des Stundenprotokolls

  • Befähigung der Teilnehmer zum Führen der Teilnahmebestätigung und der Belastungsdokumentation

- Organisation des Überganges in eine Nachfolgegruppe bzw. Prüfung einer möglichen Folgeverordnung gemeinsam mit dem Gruppenarzt.


LVS PR | gs@lvs-pr.de